Lyrikmail #2137 Rech
Sailinger´s
In Ingwer ist verdeckt
Gewohnt der Saal
Für den es Tee nicht gibt
Der ihn betritt
Den Saal
Den man gewohnt ist heldenhaft zu meiden
Mit einem echten Text geschmückt
Mit einem Blick der Kastration zum Einzel
Ding für januar und köpfig fiebr-ar-haft
Entfärbte Bäume im Holunderpark es
Herzgeborn den Ahnungsgarten gab der
Die Holunderarme noch im alten
Umherr-Irrn das kennt man aus Nju York
Betrügt so fragen sich die falsch geschriebenen Sachen
In Tüten Tasseln sind und Beutel
Verpackt ist man die Zimmerpflanze
Mit herben Schlingeraugen
Die Segel rot krieg ich schon hin der ich ein sailor bin
Die rosa Hände-Liebe geht mir am Arsch vorbei so richtig nicht
Der Vortrag geht nach links und auch mit Hilfe nur
Nachhilfe tut so gut
Und nach dem Händeschütteln
Wird aufgebahrt
Der Lieblingsschüler
Und zwar im Mittagsschmerz
Lasst uns in Armut geben Hände lasst uns dann alle ziehn
So schreit der Kaufmann laut und liest zu Ende alle Zeit
Und in der Menge sagt er dann der Dichter der sei tot
Ich hätt so gerne recht gehabt
Ich wär so gern mit über 90 abgedüst
Im Sessel in der Sesselzeit
Hätt ich so gern geschrien
Nach einem weißen Oberhemd
Und danach mehr nach nichts
Es wär gewesen dann ein ach so schönes dichtes G
Ein schönes breites das auch klingt
Nach einem Bodenfuß der knackst
Nach Konkubinen auch und Kokosnüssen
Die Tropfen die gekommen wärn aus lauter Überdruss
Das wollt ich doch den Überfluss
Was ich dann wär geworden
Ich wär so wenig viel gewesen
Die Fahrerei des Lebens
Das viel zu Wenige was man nicht weiß
Und ob es ist gewesen richtig
Der Ingenieur
Wer ist das wirklich
Und Gott auch noch
Mit einem Hurensohn
Gedichtverboten ist es richtig
Was nach Verdammnis riecht so nicht es sollte eigentlich
Verboten sein zu sagen dass stechen können Palmen artig sind sie nicht
Tatsächlich ist die Ruhe fürchterlich wenn es die Worte nicht mehr gibt
Für das was ist ein Junge
Der eine Mutter hat davon
Dass sie nicht weiß dass sie ein Klagelied verdrängt
Auf einer Säule steht verstummt
Dass Spielchen sich ergeben aus Wald in Büschen und Gesichtern
Dass Mädchenstimmen die da sind eh mittendrin in Wirk
Lichkeit nichts sagen
Man zeigt doch keine Tränen
Und auf den Schultern trägt ein Fernbedienungsherz
Man ist dann der Christoverschluss
Ein Wiesen-Wesel aus einem Buch
Und man bedient sich dessen
Weshalb man stecken bleibt
Im Selbst und auch im Frieden
Aus denen die Befriedigungen sind woraus
Mann ist
Aus Stummheit und aus Blumenbündeln man nicht die letzten mimt
Peter Rech (*1943)
Lyrikmail #2066 Rech
P
Rechts ein Eichhörnchen
Das gar keins ist die
Schlangen in den Straßen deuten
Auf das Erscheinen einer kleinen
Jungfrau hin mein Platz
Ist oberhalb des heiligen Geist
Schachtes weshalb niemand
Merkt dass die Jungfrau
Auf meinem Schoß schon sitzt
Ich bin ein Klappaltar
Ich habe drei Kugeln links
Und das ganze Spritzgebäck
Rechts und ich schlafe an ihrer Brust ein
Eine kleine Wimper liest
Den Blumentext der in
Den Mond geschrieben ist
Es war also schon immer Gott gewollt
Man entdeckt nur wenn man
Schreibt dass jedes Wort etwas verbirgt
Und dass es deshalb existiert
Damit nichts rauskommt von dem
Walten was meint ein Wort wenn
Es nicht nach einer Lüge klingt
Dem Gesetz nach es klingt nach
Dem es verboten worden ist
Das verbotene Gesetz
Ich habe mich so vertan
Als ich hingegangen war
Ich wartete auf die drei
Prostituierten stattdessen
Sah ich leere Treppenstufen
Auf denen Luftschlangen lagen
Erdbeer-Eichhörnchen
Und Himbeer-Larven
Mit ganz langen Sicheln
Auf den Flügeln die einmal
Wachsen sollten
So dominant wiederholt
Sich die Wiederholung
So alt ist schon die schöne Sonne
Ich lief ihr hinter her
Es war eine Überraschung
Wie schön ihr Schoß war
Wie Atem beraubend einfach
Orientierungslos ausgesetzt
Es soll schon so schön düster geworden sein
Das nicht aufhörende Ansinnen
Des Nachsinnens des kleinen el
Bischen Rumpelstielzchens
Peter Rech (*1943)
Lyrikmail #1828 Rech
[ Wollte meine Mutter mich ... ]
Wollte meine Mutter mich
Wie ich da bin keine
Zuordnung
Keinen Namen
Nur Genießen
Ich bin so gut wie Gott
Das Dreieck unter ihrem Rock
Ich war doch Mutter schon gewesen
Ich ziehe und ziehe den Strich
Und öffne das Lendentuch am Kreuz
Als die Verkäufer sich ver
Kaufen wollten Damenfächer
Damenunterwäsche Pferde Sünden
Brotzeit-Glockengemälde sterbender
Jungfrauengeräusche hilfe schrie die Mu
Schel ich bin verspeist und wollte doch
Nur Ferien und Schlagadern
Die Bilder sind gezeichnet
Will nichts mitkriegen
Du Steinkrone du Jungengeschirr du Raben-Abend
Du Farnkraut im Westen der Welt du Welt aus
Alten Schall-Säulen aus Baum-Säulen und
Intensiv-Schläuchen und schönen
Bäuchen mit dem was unten ist und dem was
Oben ist der Bürgerwald so ratlos wie der Herbst
So ratlos wie Sand schreibe ich Gedichte und singe
Für den Vater und sitze in der Eins und die
Sprecherin verspricht sich und verkauft auch ihre Stimme
Peter Rech (*1943)
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